Buddhismus im Alltag

hr

Buddhismus im Alltag bedeutet „achtsames Tun“ im täglichen Leben.

In meinen Texten erläutere ich einfach und verständlich das Wesen des Chan (Zen) Buddhismus; beispielhaft und leicht nachvollziehbar die verschiedenen Wege der täglichen Praxis.

Jeder kann den „Nutzen“ des Chan Buddhismus in seinem Alltag erfahren und zu mehr Klarheit, Lebensfreude und innerer Ruhe finden.

Das Tattoo

trage ich seit 30 Jahren.

Es bedeutet

‚Shaolin Tempel‘

Als ich es machen ließ wollte ich etwas, was mich jeden Tag an meine Zeit in China erinnert.

Aber wenn ich darüber nachdenke war die Tätowierung schon immer auf meinem Arm, schon vor sie gestochen wurde, meinem Karma folgend.

 

Tattoo

Buddhismus in neuen Kleidern

hr

Als ich vor über 30 Jahren in den Shaolin Tempel China reiste war der Grund „Kung Fu“; an der Quelle wollte ich Kampfsport lernen, bei den weltbekannten Mönchen. Für Buddhismus interessierte ich mich überhaupt nicht, ich war jung, voller Energie und abenteuerlustig. Die Zeit mit den Mönchen brachte mich dem Buddhismus näher, ich fing an, mich für die Philosophie des indischen Prinzen zu interessieren. Die Kernaussage des historischen Buddhas ist „Erleuchtung“. Buddha fand die Erleuchtung so wie Newton die Schwerkraft. Beides kann man nicht sehen und nur schwer erklären.

 Warum habe ich dieses Buch geschrieben?

Ich habe mich sehr verändert. Über die Jahre lernte ich Chan (Zen)-Meister kennen, habe besondere und auch erleuchtete Menschen getroffen (meinen koreanischen Bruder Taema vorneweg), habe mich langsam für Buddhismus interessiert.

Das zentrale Thema bei der Lehre Buddhas ist die Erleuchtung, fast jeder meiner Texte handelt vom „Erwachen“. Früher war mein Verhältnis zur Erleuchtung sehr zwiespältig, ich schwankte in der Einschätzung zwischen „das ist esoterischer Blödsinn“ und „naja, vielleicht ist es möglich“. Heute weiß ich, Erleuchtung ist für alle Menschen möglich.

Ich als buddhistischer Lehrer?

hr

Was für eine seltsame Vorstellung. Warum gerade ich? Aber ich habe Jahre in einem buddhistischen Tempel gelebt, ich hatte eine Mönchsordination, habe Tempel gegründet und geführt. Also warum nicht ich? Schaue nicht auf meinen Finger, schaue auf die Richtung in die er zeigt!