Die 4 buddhistischen Erfolgsprinzipien sind: Der Wille (Absicht), die Anstrengung (Kraft), die Reinheit des Bewusstseins und das Erforschen (Erwägen oder Untersuchen)

 

So wie alle anderen Menschen, haben auch Buddhisten ihre Wünsche und Pläne. Selbst wenn wir wissen, wie Buddha zu „Plänen“ stand, so ist unser Geist willig, unser Fleisch aber schwach. Das menschliche Streben nach einem besseren Leben entspringt aus vielen unterschiedlichen Gründen und Ursachen. Und natürlich wollen auch Buddhisten von ihrer Tätigkeit leben können, sie müssen Geld verdienen, wie alle anderen auch.

 

Aus jeder Tätigkeit erwächst uns Verantwortung, gegenüber unseren Familien, Mitmenschen, Kunden und Partner, aber auch gegenüber uns selbst.

 

Für Buddhisten stellt sich zuerst die Frage, ob eine Tätigkeit ethisch und moralisch zu vertreten ist. Die Antwort kann immer nur der Betroffene selbst geben.

 

Aber kann man den Lebensunterhalt ganz auf buddhistische Prinzipien aufbauen?

 

JA, man kann.

 

Der historische Buddha hat von den vier Kraftwegen gesprochen (iddhipādā). Dieses Wort kann man (in etwa) mit „Erfolg“ und „Fuß“ übersetzen, also der Erfolg folgt dem Fuß.

 

1. Der Wille
Am Anfang steht der Wille, wenn man nicht weiß, was man will, dann ist alles schwer. Also, was wollen Sie? Schon mit dieser Frage (und der Antwort darauf) setzen Sie den Samen, aus dem die folgenden Handlungen fast automatisch entstehen. Mit anderen Worten, am Anfang steht ein Plan. Daran schließt sich die Frage an, was Sie bereit sind für ihr Ziel zu tun.

 

Was will ich?

 

 
Was werde ich dafür tun?

 

 
2. Die Anstrengung

 

Das Sprichwort „ohne Fleiß kein Preis“ dürfte fast allen bekannt sein. Wenn man sich genügend anstrengt, dann hat man eine wesentlich höhere Chance auf Erfolg. Auf dem Sofa liegen zu bleiben, das bringt in den meisten Fällen wenig Ergebnisse.

 

Um nach den Prinzipien Buddhas erfolgreich zu sein, dafür muss man bereit sein Belastungen in Kauf zu nehmen, motiviert an die Sache herangehen. Man nimmt seine Kräfte zusammen, strengt seinen Geist an.

 

Sind Sie bereit sich wirklich anzustrengen? Alles für die Sache zu geben?

 

 
3. Die Reinheit des Bewusstseins
Was ist die Natur des Bewusstseins? Ein bewußter Mensch ist in der Lage, die Dinge um sich herum klar wahrzunehmen, und mit seiner Umwelt ohne Wertung zu interagieren. Unseres subjektives Erleben bleibt im jeweiligen Moment, schweift nicht ab. Man ist sich auch „seiner selbst bewußt“ (Selbstbewusstsein), man erkennt sich selbst (so wie man wirklich ist, und nicht so wie man vielleicht sein möchte), man ist in der Folge „rein“.

 

Sind Sie sich der Umstände, und ihrer selbst, bewußt?

 

4. Das Erforschen
Wer Erfolg im Leben haben will, der muss den Sachen auf den Grund gehen, forschen, untersuchen, Chancen ausloten, neue Wege suchen. Am Anfang war der Plan; aber jetzt gilt es, den Plan in der Realität „abzuklopfen“, zu erfahren, ob es geschickt ist, diesen Weg weiter zu gehen, oder ob es Sinn macht, den Ansatz abzuändern. Erproben Sie, erfahren Sie, finden Sie heraus, was die beste Lösung für ihre Probleme ist.

 

Sind Sie neugierig auf den „besten Weg“?

 

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich raten, einen Partner für jedwede Unternehmung zu finden. Geteiltes Leid ist halbes Leid, es hilft, wenn man sich mit einem lieben Menschen austauschen kann.

 

Der Sportartikelhersteller Nike hat den Werbeslogan: JUST DO IT! Machen Sie einfach.

 

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht

 

– Albert Einstein – Deutscher Physiker – 1879 bis 1955

 

 
Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind

 

– Henry Ford – Gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company – 1863 bis 1947