Was ist Glück?

 

Zuerst einmal ist Glück eine innere Einstellung, nichts anderes!

 

Wenn ich wirklich einem jeden Umstand, der mir begegnet, etwas „Positives“ abgewinnen kann, dann bin ich meist glücklich.

 

Wenn ich aber jede Fügung in meinem Leben „negativ“ bewerte, dann bin ich sicherlich häufig unglücklich.

 

Denke ich bei mir, dass sich selbst das schlimmste Erlebnis für mich vielleicht vorteilhaft auswirken könnte (oder wird), dann bin ich eben ein Glückspilz.

 

Zu denken, dass es eine „höhere Instanz“ gibt, die Glück und Unglück uns Menschen zuteilt, erscheint mir als unrealistisch.

 

Eher kommt mir die Philosophie Buddhas entgegen, der sagte, dass unser Schicksal schon geschrieben steht, dabei das Karma eines jeden Menschen als unumstössliche Größe erkennend. Nach seiner Weltanschauung steht es also schon im Vorfeld fest, ob der Einzelne glücklich oder unglücklich leben wird, ob er „glückliche Gedanken“ hat, oder eben nicht.

 

Was bedeutet das für uns?

 

Es bedeutet, egal wie sehr wir uns bemühen, „glückliche Gedanken“ zu haben oder zu bekommen, ob wir Erfolg damit haben werden steht bereits fest. Dies wissend bleibt uns eine wirklich „gelassene Position„, wenn wir nichts ändern können, dann müssen wir dies auch nicht anstreben, oder gar versuchen zu erzwingen.

 

Wir können uns gemütlich „zurücklehnen“ und auf die Dinge warten, die in unserem Leben da so „kommen“ werden.

 

Aus dieser „entspannten Position“ heraus kommen wir endlich zur Ruhe, und in der Folge werden wir aus dieser Gewissheit auch ein Glücksgefühl ziehen können; wie gesagt, wenn es unser Schicksal ist, dann wird es auch so kommen.

 

Glück liegt also in uns selbst, wenn es unser Schicksal ist, ob wir den Entschluss zum „ab-jetzt-glücklich-sein“ fassen, entsprechend unserem Karma, wird es auch so sein. Entschließen wir uns dazu, Dinge und Sachen zu tun, die glücklich machen, dann werden Sorgen und Unbehagen aus dem Leben weichen, dem Schicksal folgend.

 

Diese unabänderliche Gewissheit bringt uns die Lehre Buddhas, der vor vielen Jahrhunderten seine „Erleuchtung“ fand. Seinen Anhängern vermittelte er immer wieder, dass ein jeder Mensch „erwachen“ kann, dass die persönliche „Erleuchtung“ für jeden Einzelnen wirklich auch machbar ist. Aus dieser Konstanz können wir die Kraft ziehen, unser Schicksal glücklich anzunehmen.

 

Welch ein glücklicher Gedanke!

 

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende

– Demokrit von Abdera – Griechischer Philosoph – 460 bis 370 v. Chr.

 

Wer nichts waget, der darf nichts hoffen

– Friedrich von Schiller – Deutscher Dichter – 1759 bis 1805

 

Glück und Unglück sind Namen für Dinge, deren äußerste Grenzen wir nicht kennen

– John Locke –  Englischer Arzt sowie einflussreicher Philosoph – 1632 bis 1704