Wie man Dinge nicht mehr so persönlich nimmt –

– und so ein besseres Leben führen kann!

 

Warum passiert das gerade mir? Ich hab doch nur Pech! Alles hat sich gegen mich verschworen! Ich bin doch so ein armes Schaf!

 

Ist das so?

 

NEIN

 

Genau so ist es nicht, kein Mensch hat nur Pech (oder Glück), es gibt auch keine Verschwörungen gegen uns, wer oder was sollte sich denn bitte verschwören, und warum sollte es überhaupt der Fall sein?

 

Obwohl wir als Buddhisten „wissen“, dass alles schon geschrieben steht, kann es helfen, wenn wir „nicht alles so persönlich nehmen“, sondern gelassen und in Ruhe das Schicksal annehmen.

 

Etwas zu „wissen“ heißt nicht zwangsläufig, auch richtig zu handeln, da gibt es bei jedem Menschen noch deutlich „Luft nach oben“.

 

Um alles „persönlich“ zu nehmen, dafür gibt es für einige Mitmenschen alle möglichen Ursachen. Die Götter haben sich verschworen, ein schwaches Selbstbewusstsein, starke Emotionen, das Umfeld, die Gesundheit, schnell sind wir mit Ausreden bei der Hand.

 

Wichtig ist es aber zu verstehen, dass der Ursprung für das „Persönlich-Nehmen“ in uns selbst liegt, nicht von Aussen kommt. Es ist nur ein Gefühl, dass uns alles persönlich nehmen läßt.

 

Denn anderen Menschen passieren auch negative Dinge im Leben. Aber nicht jeder bezieht das Eintreten von negativen Umständen gleich auf sich.

 

Die Frage ist, wie wir mit diesen Begebenheiten umgehen, sie weiter verarbeiten. Ob wir sie „persönlich“ nehmen. Es ist ausschließlich unsere eigene Entscheidung, ob wir etwas „persönlich“ nehmen, oder eben nicht!

 

„Niemand kann mich ohne meine Erlaubnis verletzten“, sagte der große Mahatma Gandhi.

 

Es gibt keine Verschwörung der Götter, nur wir selbst verschwören uns gegen uns selbst, wenn wir etwas persönlich nehmen, sind wir selbst daran schuld.

 

Alles, was uns im Leben passiert, stellt nach Buddha nur unser Schicksal dar.

 

Alles kommt so, wie es kommen muss, warum also etwas „persönlich“ nehmen?

 

Anstatt sich über eine Verschwörung gegen sich selbst Gedanken zu machen, können Sie sich in das Konzept der „Erleuchtung“ einarbeiten, was ist das „Erwachen“, was meinte Buddha damit, als er sagte: „das Leben ist nur ein Traum“?

 

Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte

– Winston Churchill –  britischer Staatsmann – 1874 bis 1965